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LA-Europameisterschaft in Hyiregyhàza Ungarn

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Marianne Maier wieder sehr erfolgreich an der Europameisterschaft in Hyiregyhàza Ungarn

3300 Teilnehmer aus 42 Länder beteiligten sich an diesem Event.

Mit Austria-Airline flog sie mit 3 Mitkämpfern aus dem Ländle von Altenrhein über Wien nach Budapest. Bis dahin ohne Probleme. Dann aber merkte man den Unterschied zwischen unserer Mentalität und der Östlichen. Um 11:30 landeten die vier und um 21:00 Uhr kamen wir im 270 km entfernten Nyireghàza an. Der Grund für diese lange Reise bestand darin, dass der Shuttlebus, der organisiert vom Veranstalter zur Verfügung stand, zwischen dem Terminal 2 und dem 8 km entfernten Terminal 1 hin und her pendelte um die ankommenden Athleten aufzunehmen. Unterdessen mussten sie, von der Sonne Ungarns überhitzten Bus ohne funktionierende Klimaanlage ausharren. Im Hotel angekommen konnte man feststellen, dass die 3 Sterne nicht unserem Standart entsprachen höchstens der Preis. Immerhin stand ein Swimmingpool zur Verfügung und die Zimmer hatten eine Klimaanlage.

Das Hauptstadion war 10 min. zu Fuss erreichbar, was sehr angenehm war. Damit war die Flexibilität vom jedem gewährleistet.

Langsam wurde die Nervosität auf den 7-Kampf bemerkbar. 15. Juli um 10:00 Uhr war Start zur ersten Disziplin die 80m Hürden. Bei tropischer Hitze (38°°) es folgte der Hochsprung das Kugelstossen und der 200m Lauf. Alles lief wie geschmiert und zum Teil sogar mit Jahresbestleistungen. Obwohl auf dem Wettkampfplatz keine Sonnenschirme für die Athleten zur Verfügung standen und der Schweiss nur so herunter rann. Nach dem ersten Tag des Mehrkampfes führte sie überlegen. Nun hiess es Kräfte sammeln für den 2. Tag. Dieser begann mit den gleichen Temperaturen wie am Vortag, Weitsprung, als nächstens der Speerwurf und zum Schluss als Krönung der 800m. Der Europameistertitel war gesichert. Mit überlegenen Punkten und mit neuem Weltrekord mit der neuen Punkterechnung gewann sie.

Einen Tag später der Kugelwettkampf im Einzel. Die Kraft reichte für einen überlegenen Sieg.

Am folgenden Tag fand der Einzelbewerb des Hochsprungs statt. Da aber kam doch die Müdigkeit zum Tragen, hatte doch der Mehrkampf Substanz gekostet. Es reichte trotzdem zur Silbermedaille.

Schon am nächsten Tag wurde der Weitsprung ausgetragen und siehe da, es klappte wieder. Mit erheblichem Vorsprung schaute Gold heraus.

Immer noch waren tropische Temperaturen. Aber nun hatte sie 2 Tage zur Erholung und konnte die Umgebung und Natur geniessen. Die Stadt bestand aus vielen Parks und viel grün.

Dann kam der letzte Bewerb ihre Lieblingsdisziplin die 80m Hürden. Sie flog nur so über die Hürden und gewann mit 2 Sekunden Vorsprung.

Die vier Vorarlberger schwebten auf Wolke sieben. Nun konnten sie fröhlich die Heimreise antreten oder besser fliegen.

 

Resultate:

 

Europameisterin mit Weltrekord       7-Kampf      6211 Pt.

Europameisterin    Kugelstoss       11.04m

Europameisterin    Weitsprung        4.01m

Europameisterin    80m Hürden     14.77s

Silber                   Hochsprung       1.23m

 

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